Bruststraffung

Pexie

Ein volles und straffes Dekolleté gilt als Symbol für Jugend und ästhetische Perfektion. Die Brust unterliegt jedoch dem natürlichen Alterungsprozess, der zu Elastizitäts- und Volumenverlust führen kann, was zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Absenkung führt. Neben diesen natürlichen Veränderungen können auch Einflüsse wie Schwangerschaft(en), Gewichtsabnahmen oder genetische Prädispositionen eine deutliche Verschärfung oder Ursache für eine Erschlaffung der Brust sein.

Es gibt verschiedene Techniken zur Bruststraffung, die darauf abzielen, das Erscheinungsbild der Brüste zu verbessern. Bei allen Verfahren wird die Brustwarze zusammen mit dem Warzenhof nach oben versetzt und kann bei Bedarf verkleinert werden. In der Regel ist ein senkrechter Schnitt vom Warzenhof zur Unterbrustfalte erforderlich. Zusätzlich kann ein Schnitt in der Unterbrustfalte vorgenommen werden.

Ihr Plastischer Chirurg Dr. Meyer-Walters wird diese Details vor der Operation mit Ihnen besprechen, sodass Sie sich das spätere Ergebnis vorstellen und über mögliche Narbenbildungen informiert sind.

Die Bruststraffung kann auch in Kombination mit einer Brustvergrößerung durch Implantate durchgeführt werden. Zunächst wird das Brustimplantat in der gewünschten Größe eingesetzt, was dem Busen mehr Volumen verleiht. Anschließend wird überschüssiges Gewebe entfernt, und aus dem verbleibenden Hautgewebe wird eine straffe und formschöne Brust geformt. Diese Methode sorgt dafür, dass die Brust wieder mehr Spannkraft erhält.

Hintergrundbild

Methoden

Periareoläre Pexie: Bei frühen Anzeichen von Hauterschlaffung genügt es in der Regel, einen ringförmigen Hautstreifen um die Brustwarze zu entfernen. Die Schnitte werden geschickt an den Rand des dunkler getönten Warzenhof platziert, sodass sie später kaum sichtbar sind

I-Schnitt und T- Schnitt: Bei ausgeprägter Hauterschlaffung und großen, hängenden Brüsten erfordert die Behandlung größere Schnitte. Diese werden um die Brustwarze platziert und verlaufen senkrecht von der Mitte bis zur Brustfalte (I-Schnitt). In den meisten Fällen verzichten wir auf einen Schnitt in der Brustfalte (T-Schnitt). Die Brustwarze kann in ihre ursprüngliche Höhe zurückversetzt werden, wobei die Empfindlichkeit kaum beeinträchtigt wird.

Bei der Bruststraffung mittels Eigengewebe wird ein Teil der überschüssigen Haut als stützendes Element für die Brust verwendet und intern fixiert („Innerer BH“) . So kann, wenn gewünscht vollständig auf Implantate verzichtet werden. Die Voraussetzung für einen erfolgreichen Eingriff ist, dass ausreichend eigenes Gewebe in der Brust vorhanden ist und sie nicht nur aus einem leeren Hautmantel besteht.

Ist gleichzeitig eine Vergrößerung des Volumens der Brust nötig oder gewünscht lassen sich diese Techniken mit einem Implantat kombinieren. Bei der Busenstraffung mit Implantaten werden Volumen und Form vereint.

Die Bruststraffung mit Implantaten eignet sich besonders für Patientinnen, die die Größe ihrer Brüste erhalten oder zusätzlich vergrößern möchten. Es ist wichtig zu beachten, dass die Bruststraffung in der Regel – wenn auch nur zu einer geringen – Verkleinerung des Brustvolumens führt.

Die Positionierung der Brustimplantate ist eine entscheidende Optionen für ein natürliches Ergebnis. Bei der Bruststraffung gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Positionierung der Brustimplantate. Wenn ausreichend Brustgewebe vorhanden ist und das Implantat nicht zu schwer ist, kann es auf dem Brustmuskel (subglandulär) platziert werden, was eine gleichmäßige Form erzielt. Ist nicht genügend Brustgewebe vorhanden, empfiehlt sich die Positionierung des Implantats unter dem Muskel, um Sicht- und Tastbarkeit zu vermeiden.
Für eine besonders natürliche Brustform eignet sich die Dual-Plane-Methode, bei der das Implantat teilweise unter dem Brustmuskel liegt und von oben vom Muskel sowie unten vom Brustgewebe gehalten wird.

Die Wunde wird jeweils mit feinsten Fäden unter der Haut verschlossen und mit einem straff sitzenden Verband oder einem Sport-Büstenhalter gestützt. Eventuell sorgen Drainagen für den ungehinderten Abfluss von Wundwasser. Je nach Umfang des Eingriffs dauert die Bruststraffung etwa ein bis drei Stunden.

 

  • Vollnarkose

    Operationsdauer

    60 – 180 Minuten

    Narkose

    Vollnarkose

    Klinikaufenthalt

    1 Nacht

    Gesellschaftsfähig

    1 – 7 Tage je nach Eingriff

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