Brustfehlbildungen

Die Größe und Form der Brust spielen eine bedeutende Rolle für das Wohlbefinden von Frauen und ihr positives Körpergefühl. Brustfehlbildungen wie Asymmetrien oder die sogenannte tuberöse Brust können nicht nur das ästhetische Empfinden beeinträchtigen, sondern auch zu gesundheitlichen Problemen wie Haltungsstörungen führen. In der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie stehen verschiedene Optionen zur Korrektur von Brustfehlbildungen zur Verfügung, die individuell festgelegt werden. Das übergeordnete Ziel der Behandlung ist dabei eine natürliche und harmonische Brustform. Bei der Korrektur von Brustfehlbildungen wird besonders darauf geachtet, die Funktion der weiblichen Brust, wie zum Beispiel die Stillfähigkeit, zu erhalten. Angesichts der Tatsache, dass auch viele junge Patientinnen sich für die Korrektur asymmetrischer oder tuberöser Brüste entscheiden, ist die Erhaltung der Funktionsfähigkeit ein wesentlicher Aspekt des operativen Eingriffs, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche spätere Familienplanung.

Methoden

Abhängig von der Art und Schwere der Brustfehlbildung können Ästhetisch-Plastische Chirurgen verschiedene Verfahren anwenden:

  1. Korrektur des Brustwarzenhofes (Areola): Bei der Brustwarzenkorrektur kann die Position und Größe des Brustwarzenhofes angepasst werden. Die alleinige Korrektur der Brustwarze wird als subareoläre Straffung bezeichnet. In der Regel hinterlässt diese Operation nur sehr kleine, feine Narben, die kaum sichtbar sind. Die zentralen Milchstränge bleiben intakt, wodurch die Stillfähigkeit nach der Korrektur der Brustfehlbildungen erhalten bleibt.
  2. Korrektur der Brustdrüsenform: Häufig muss nicht nur die Brustwarze, sondern auch die Form der Brustdrüse angepasst werden, um eine natürliche, weibliche Brust zu formen. Manchmal reicht eine Bruststraffung aus, um mit dem vorhandenen Gewebe eine harmonische Kontur zu erzeugen. Durch Anheben und Straffen von Brust und Brustwarze können eine höhere, jugendliche Form und eine Ausgleichung möglicher Asymmetrien erreicht werden.
  3. Brustvergrößerung: Wenn eine Bruststraffung allein nicht ausreicht, um die gewünschte Brustform zu erzielen, kann sie durch eine Brustvergrößerung ergänzt werden. Es gibt verschiedene Methoden, darunter die Brustvergrößerung mit Eigenfett, bei der körpereigenes Fettgewebe entnommen und in die Brust transplantiert wird. Eine alternative Methode ist die Brustvergrößerung durch Implantate. Beide Techniken können Asymmetrien bei der Korrektur von Brustfehlbildungen ausgleichen. Alternativ ist auch eine Brustverkleinerung möglich, abhängig von der Ausgangssituation und den gewünschten Ergebnissen.

Die Schonzeit und Nachsorge nach der Korrektur von Brustfehlbildungen können je nach Art und Umfang des Eingriffs variieren. In der Regel verbleiben die Patientinnen nach der Operation eine Nacht in der Klinik, und ein längerer stationärer Aufenthalt ist normalerweise nicht erforderlich. Zur Förderung der Wundheilung und zur Unterstützung der neuen Brustform ist das Tragen eines speziellen BHs in den folgenden Wochen vorgesehen. Es wird empfohlen, in dieser Zeit anstrengende Aktivitäten, Sport und schweres Heben zu vermeiden. Zusätzlich sollten die Arme in den ersten drei bis vier Wochen nicht über die Schultern gehoben werden.

  • Brustfehlbildungen

    Operationsdauer

    60 – 180 Minuten

    Narkose

    Vollnarkose, oder Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf

    Klinikaufenthalt

    ambulant oder tagesstationär oder 1 Nacht

    Gesellschaftsfähig

    1 – 7 Tage je nach Eingriff

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